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Der Webbroswer fürs Internet

Wer an das Surfen im Internet denkt, dem fällt normalerweise als wichtigste Software dazu der Webbrowser ein. Diese Programme ermöglichen das bequeme Aufrufen von Webseiten, ohne die IP-Adresse des jeweiligen Servers einzugeben. Kaum eine andere Software hat sich in den letzten 20 Jahren so stark weiterentwickelt wie die Webbrowser. Obwohl diese Programme in der Regel kostenlos an die Nutzer abgegeben werden, haben die entwickelnden Firmen ein großes Interesse an der Verbreitung ihrer Webbrowser und investieren viel Zeit und Geld in ihre Weiterentwicklung. Webbrowser bescheren ihren Entwicklern tiefe Einblicke in das Surfverhalten der Nutzer, und über voreingestellte Suchmaschinen und andere Methoden lässt sich damit Geld verdienen. Browser die nicht kommerziell betrieben werden, können auf eine große Anzahl von freiwilligen Entwicklern zurückgreifen, die ihre Zeit kostenlos in die Weiterentwicklung dieser Open-Source Webbrowser stecken.

Harter Konkurrenzkampf unter den Browsern

Firmen verfolgen bei ihren kommerziellen Webbrowsern wirtschaftliche Interessen. Bei Open-Source Browsern geht es ebenfalls oft um wirtschaftliche Interessen, wobei selbst der Versuch, Monopole bei den Browsern zu verhindern, streng genommen ein wirtschaftliches Interesse ist.

Außerdem spielt natürlich die technische Weiterentwicklung dieser Programme eine große Rolle. Ging es den Nutzern anfangs nur darum, mit einem Browser zu surfen, der Internetinhalte korrekt darstellt und die Seiten möglichst schnell aufbaut, sind im Laufe der Zeit die Aspekte Sicherheit und Bequemlichkeit für die Nutzer als wichtige Faktoren dazugekommen. So sind in den letzten 20 Jahren mehrere Browser entstanden, hatten eine Zeitlang die Marktführerschaft in diesem Bereich und sind danach auch wieder komplett vom Markt verschwunden. Der Konkurrenzkampf bei den Internetbrowsern ist, im Vergleich zu anderer Software, besonders hart.

Stetig steigende Anforderungen an die Browser

Die Weiterentwicklung der Internetbrowser wird nicht nur von den stetigen technischen Weiterentwicklungen vorangetrieben, sondern auch von immer neuen Anwendungsmöglichkeiten. Inzwischen können die Browser nicht nur Texte und Grafiken der Webseiten fehlerfrei darstellen, sondern eine ganze Reihe von Medientypen anzeigen und abspielen. Neue Internetprotokolle und immer umfangreichere Webseiten verlangen, dass die Webbrowser selbst auch immer mehr leisten, um die Anwendungen auszuführen.

Die Zukunft der Webbrowser

Die Zeiten, in denen ein Webbrowser die Wünsche aller Nutzer erfüllte, sind vorbei. Von Online-Spielen, über zahlreiche Anwendungen und die Darstellung unterschiedlichster Medientypen, haben Nutzer von Browsern heute sehr unterschiedliche Anforderungen an diese Software. Die Browser entwickeln sich daher in eine Richtung, in der sie modular aufgebaut sind, so dass sich der Nutzer seinen eigenen Browser zusammenstellen kann. Browsererweiterungen, Apps und sogenannte Add-On’s sind die Zukunft der Browser. Schon heute kann man die meisten aktuellen Browser mit solcher Zusatzsoftware genau an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Es ist davon auszugehen, dass dieser Trend in Zukunft noch stark an Bedeutung gewinnen wird und langfristig jeder Nutzer auf diese Art über einen Browser verfügen wird, den er sich so selbst zusammenstellt hat.

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